Welt-Reizdarm-Tag: Engagement für mehr Bewusstsein

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Am 19.04.2026 jährt sich zum siebten Mal der World IBS Day (IBS = Irritable Bowel Syndrome), der Internationale Tag des Reizdarmsyndroms. Ziel von Selbsthilfegruppen, Medizinern und Wissenschaft ist es, das Thema möglichst breit anzugehen, um weltweit mehr Aufmerksamkeit zu bekommen.

Laut worldibsday.org leiden weltweit zehn Prozent der Weltbevölkerung am Reizdarmsyndrom. Das sind rund 820 Millionen Menschen – Erwachsene wie Kinder. Bauchschmerzen, Bauchkrämpfe, Blähungen, Durchfall oder Verstopfung beeinträchtigen ihre Lebensqualität beträchtlich. Grund genug, anlässlich des siebten Welt-Reizdarmtages das Bewusstsein für das Reizdarmsyndrom zu stärken und weltweit präsenter zu machen.

Denn, so die IBS Patient Support Group (Patienten-Selbsthilfegruppe), Initiatorin und zentraler Organisator der Kampagne World IBS Day: Das Reizdarmsyndrom wird oft missverstanden und in Folge stigmatisiert. Erklärtes Ziel dieser patientenorganisierten Gesundheitskampagne ist es deshalb, mit einem Netzwerk aus Medizin und Forschung weltweit verstärkt über das Reizdarmsyndrom aufzuklären. Im deutschsprachigen Raum wird für den IBS-Tag deshalb häufig auch der Begriff „Reizdarm-Aufklärungstag“ verwendet. MAGDA engagiert sich als medizinisch-wissenschaftliche Plattform seit vielen Jahren für eine bessere Aufklärung, Einordnung und Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Reizdarmsyndrom.

#WorldIBSDay2026 – Awareness-Kampagnen

Hinter dem Hashtag #WorldIBSDay2026 stecken mehrere Awareness-Kampagnen und Social-Media-Aktionen. Die Hauptkampagne 2026 steht unter dem Motto „Champions Raise Awareness About IBS“. Bei dieser stehen Betroffene selbst im Mittelpunkt. Über die Social Media Aktion „Faces of IBS“ posten sie zum Beispiel ihre persönlichen Geschichten. Eine größere Kampagne, die über den ganzen Monat April läuft, ist der „IBS Awareness Month“. Sie umfasst Aufklärung über Symptome, Diagnose und Behandlung, mentale Gesundheit und Ernährung (wie Low-FODMAP).