Experten informieren Betroffene

MAGDA - das Informationsforum der Deutschen Gesellschaft für Neurogastroenterologie und Motilität (DGNM) wendet sich an Patientinnen und Patienten mit funktionellen und andere Magen-Darm-Erkrankungen.

Zweck des Forums ist es, diesen Patienten die traditionellen und neueren diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten, die Bedeutung und Wirksamkeit allgemeiner Maßnahmen (z.B. Ernährung, Sport) und die Möglichkeiten von speziellen Diagnose- und Behandlungsverfahren zu erläutern.

Dies wird insbesondere verwirklicht durch Informationsveranstaltungen von Ärzten und Wissenschaftlern für Patienten, durch Informationsbroschüren und Informationen, u.a. auf dieser Homepage.

Experten informieren Ärzte

MAGDA - das Informationsforum der Deutschen Gesellschaft für Neurogastroenterologie und Motilität (DGNM) wendet sich ebenso an Ärztinnen und Ärzte, die in der Praxis Patienten mit funktionellen und anderen Magen-Darm-Erkrankungen behandeln. Ihnen möchte das Forum begleitend zur Seite stehen und bei der Suche nach weiteren Experten, die zu bestimmten Fragen konsultiert werden können, helfen. 

Für ausführliche Fachinformationen aus dem Bereich der neurogastroenterologischen Medizin und Wissenschaft besuchen Sie gerne die Homepage der Deutschen Gesellschaft für Neurogastroenterologie und Motilität (DGNM).

Forschung

"COST Action BM1106 GENIEUR"

Das Expertenwissen von MAGDA beruht u.a. auf Beteiligungen an vielfältigen Forschungsprojekten zum Thema Reizdarm. So verbirgt sich hinter der Vereinigung “COST Action BM1106 GENIEUR“ ein gesamteuropäisches Netzwerk zur Erforschung des Reizdarmsyndroms. Mehr als 80 Expertinnen und Experten aus 22 Ländern sind in diesem Projekt zusammengeschlossen. Gemeinsam bilden sie die weltweit erste und einzige Initiative, die sich zum Ziel gesetzt hat, RDS-Patienten in einem länderübergreifenden Rahmen systematisch zu untersuchen, um genetische Faktoren in der Entstehung und Entwicklung des RDS zu identifizieren und diese besser zu verstehen. Langfristiges Ziel ist es, basierend auf ihren Ergebnissen eine spezifische Diagnostik und neue Therapieansätze für RDS-Patienten zu entwickeln.

Folgende sekundäre Ziele sollen helfen, dieses langfristige Ziel zu erreichen:

  • Standardisierung und Harmonisierung der Kriterien für die Rekrutierung und Charakterisierung von RDS-Patienten und Fallkontrollen;
  • Etablierung von Werkzeugen zur Phänotypisierung (ausführliche klinische Untersuchung und Beschreibung) der Patienten;
  • Schaffung einer Datenbank harmonisierter Inventare, z.B. SOPs Sammlung von Biomaterialien, Tests und Instrumente zur Datenerhebung, etc.

GENIEUR startete am 1.4.2012, die geplante Laufzeit beträgt vier Jahre.

ERLÄUTERUNG

COST: Die Kurzform steht für die englische Bezeichnung “Cooperation in science and technology” und bedeutet übersetzt “Zusammenarbeit in Wissenschaft und Technologie”. (www.cost.eu)

GENIEUR: Die Kurzform steht für die englische Bezeichnung “The Genes in Irritable Bowel Syndrome Research Network Europe” und bedeutet übersetzt “Europäisches Forschungsnetzwerk zur Genetik des Reizdarmsyndroms”. (www.genieur.eu)